Kundenportrait: EastSeven Hostel Berlin

Kundenportrait EastSeven: Hostel Berlin in Prenzlauer Berg mit dem Team vor dem Haus

Das EastSeven in Prenzlauer Berg ist ein Haus, das ich in diesem Kundenportrait nicht über seine Website vorstellen will, sondern über fünf Entscheidungen, die es anders trifft als die meisten Hostels. Denn genau diese Entscheidungen sind der Grund, warum es bei der Suche nach einem Hostel Berlin gegen Buchungsportale bestehen kann. Die Website betreue ich gemeinsam mit Byteforest.

Entscheidung 1: Keine Gruppen über vier Personen

Das kostet Umsatz. Junggesellenabschiede, Schulklassen und Vereinsfahrten sind für Hostels ein verlässliches Geschäft. Das EastSeven nimmt sie bewusst nicht auf, und das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Der Effekt ist eine Atmosphäre, die von Alleinreisenden und kleinen Gruppen getragen wird, und die spiegelt sich direkt in den Bewertungen: 9,7 von 10 bei Hostelworld, wo das Haus als beliebtestes Hostel in Berlin geführt wird, 9,1 bei Booking.com, 9,1 bei TravellerReview. Ohne diese erste Entscheidung gäbe es diese Zahlen nicht.

Entscheidung 2: Gemeinschaft als Programm, nicht als Zufall

Viele Hostels haben eine Gemeinschaftsküche und hoffen, dass sich dort etwas ergibt. Das EastSeven organisiert es: jeden Abend eine Veranstaltung, von Quiz-Abenden über Spiele bis zu gemeinsamen Bar-Touren, und einmal pro Woche ein gemeinsames Essen, das im Preis enthalten ist. Dazu ein Garten mit Terrasse und Lounge, eine voll ausgestattete Küche, kostenloses Müsli-Frühstück, WLAN und Waschmöglichkeiten. Wer allein nach Berlin kommt, hat hier am ersten Abend Gesellschaft.

Entscheidung 3: Die Lage als Teil des Angebots

Zwischen Kastanienallee und Senefelderplatz, die U-Bahn 80 Meter entfernt, der Alexanderplatz zwei Stationen. Prenzlauer Berg ist ein Kiez mit Cafés, Kneipen und Läden vor der Tür, kein Hotelviertel. Für ein Hostel Berlin ist die Lage oft das erste Filterkriterium, und das EastSeven hat sie nicht nur, sondern erklärt sie auf einer eigenen Seite mit Anreise, Umgebung und Entfernungen.

Entscheidung 4: Direktbuchung mit echten Vorteilen

Hier wird es für mich als Webentwickler interessant. Die meisten Häuser bitten um Direktbuchung, ohne einen Grund zu nennen. Das EastSeven nennt drei: Bestpreisgarantie, kostenlose zusätzliche Handtücher, flexible Stornierung bis 72 Stunden vor Anreise. Das sind keine großen Geschenke, aber sie reichen, damit jemand, der das Haus auf einem Portal entdeckt hat, am Ende auf der eigenen Seite bucht. Mehrbettzimmer ab 25 Euro, Zweibettzimmer ab 73 Euro, Familienzimmer mit drei Betten ab 114 Euro, jede Kategorie mit eigener Seite.

Warum das für Unterkünfte so wichtig ist, hat das Team von Byteforest im Beitrag Direkt statt über Drittplattformen zusammengefasst.

Entscheidung 5: Eine Website, die vom Handy aus funktioniert

Hostelgäste buchen unterwegs, aus dem Zug, vom Flughafen, aus dem Café. Die Website des EastSeven ist schlank gebaut, lädt mobil schnell und führt ohne Umwege zur Buchung. Bei bildlastigen Unterkunftsseiten ist das keine Selbstverständlichkeit. Wer ein Hostel Berlin sucht und dabei drei Sekunden auf eine Seite wartet, ist zurück beim Portal, das er noch offen hat. Wie man solche Seiten schnell hält, steht in meinem Beitrag WordPress schneller machen.

Fazit

Fünf Entscheidungen, die zusammen ein Haus ergeben, das bei der Suche nach einem Hostel Berlin nicht über Reichweite gewinnt, sondern über Charakter. Die Website macht diese Entscheidungen sichtbar und gibt Gästen Gründe, direkt zu buchen. Wenn du eine Unterkunft betreibst und deine Buchungen fast nur über Portale kommen, sprich mich an, das lässt sich ändern.